Geschäftsführung und Datenschutz

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Viele Geschäftsführer und Führungskräfte wissen nicht, was es mit dem Datenschutz in Ihrem Unternehmen und Betrieb auf sich hat. Sie wissen auch nicht, dass sie als „Chef“ für die Einhaltung des Datenschutzes verantwortlich und haftbar sind – Datenschutz ist Chefsache.

Jedes Unternehmen innerhalb der EU, unabhängig seiner Größe und Umsatz, ist zur Umsetzung und Einhaltung der datenschutzrelevanten Gesetze verpflichtet. Umso wichtiger ist es für Sie als Unternehmer, Geschäftsführer oder Führungskraft sich aktiv um den Datenschutz zu kümmern – zu Ihrem persönlichen Schutz (u. a. Haftung) und dem Schutz Ihres Unternehmens. Denn Nichtbeachtung schützt nicht vor Strafe.

Kundenvertrauen sichern

Als Ihre Datenschutzbeauftragten unterstützen wir die Unternehmensleitung bei der Umsetzung des Datenschutzes und schützt das Unternehmen so vor Datenschutzverstößen, Datenschutzskandalen und damit häufig einhergehender negativer Presseberichterstattung. Zahlreiche Beispiele zeigen, dass dies gerade für die Unternehmen von großer Relevanz ist, deren Angebot sich an private Endkunden richtet.

Datenschutz: Kein Ärger mit der Aufsichtsbehörde

Zunehmend wenden sich Mitbewerber, verärgerte Mitarbeiter oder Kunden an die Datenschutz-Aufsichtsbehörden. Das Personal in der bayerischen Aufsichtsbehörde wurde zur Bearbeitung der zahlreichen Eingänge vor einigen Jahren verdreifacht. Um Ärger mit der Datenschutz-Aufsichtsbörde zu entgehen, sollte nach Möglichkeit vermieden werden, bei einer ersten Anfrage derselben keinen Datenschutzbeauftragten vorweisen zu können.

Meldepflicht: Verfahren automatisierter Verarbeitungen sind der zuständigen Aufsichtsbehörde zu melden (§ 4d BDSG). Diese Meldepflicht entfällt, wenn ein Datenschutzbeauftragter bestellt ist.

Bußgeld gegen Unternehmensleitung vermeiden

Ein Verstoß gegen das BDSG kann nach §§ 43, 44 BDSG mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu 2 Jahren bestraft werden. Wer seine Datenschutzpflichten verletzt und ihnen nicht nachkommt, handelt ordnungswidrig – Rechtsverstöße können mit einer Geldbuße von bis zu 300.000 Euro geahndet werden. Die bereits genannte Geldbuße wegen Vorstoßes gegen die Bestellpflicht, beträgt bis zu 50.000 Euro und mehr.

EU-Datenschutzgrundverordnung

Ab 25. Mai 2018 sind die Anforderungen der DSGVO zu erfüllen. Die Sanktionen, so die EU-Gremien, sollen „wirksam und abschreckend“ sein. Artt 77 ff regeln Haftung und Sanktion für den Verantwortlichen. Eine Geldbuße kann ich Abhängigkeit des Verstoßes bis zu 20 Mio. Euro oder 4 % des weltweiten Jahresumsatzes betragen (Art. 83 DSGVO).