Datenschutz

Wann brauchen Sie einen Datenschutzbeauftragten (DSB)?

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Unternehmen mit mehr als neun (9) Mitarbeitern, die computergestützt mit personenbezogenen Daten (also insbesondere Mitarbeiter- und Kundendaten) arbeiten, benötigen gemäß § 4f BDSG einen internen oder externen Datenschutzbeauftragten.

Wird trotz bestehender Pflicht kein Datenschutzbeauftragter bestellt oder erfolgt die Bestellung nicht rechtzeitig bzw. nicht in der vorgeschriebenen Weise, muss mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 Euro gerechnet werden. Überschreitet der wirtschaftliche Vorteil, den der Täter (unternehmen) aus dem Verstoß gegen die Bestellungspflicht gezogen hat, diesen Beitrag, kann die Geldbuße höher ausfallen.

Kundenvertrauen sichern

Der Datenschutzbeauftragte unterstützt die Geschäftsleitung bei der Umsetzung des innerbetrieblichen Datenschutzes und schützt das Unternehmen so vor Datenschutzskandalen und damit häufig einhergehender negativer Presseberichterstattung. Zahlreiche Beispiele zeigen, dass dies gerade für die Unternehmen von großer Relevanz ist, deren Angebot sich an private Endkunden richtet.

Kein Ärger mit der Aufsichtsbehörde

Zunehmend wenden sich Mitbewerber, verärgerte Mitarbeiter oder Kunden an die Datenschutz-Aufsichtsbehörden. Das Personal in der bayerischen Aufsichtsbehörde wurde zur Bearbeitung der zahlreichen Eingänge vor einigen Jahren verdreifacht. Um Ärger mit der Datenschutz-Aufsichtsbörde zu entgehen, sollte nach Möglichkeit vermieden werden, bei einer ersten Anfrage derselben keinen Datenschutzbeauftragten vorweisen zu können.

Meldepflicht: Verfahren automatisierter Verarbeitungen sind der zuständigen Aufsichtsbehörde zu melden (§ 4d BDSG). Diese Meldepflicht entfällt, wenn ein Datenschutzbeauftragter bestellt ist.

Bußgeld gegen Unternehmensleitung vermeiden

Ein Verstoß gegen das BDSG kann nach §§ 43, 44 BDSG mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu 2 Jahren bestraft werden. Wer seine Datenschutzpflichten verletzt und ihnen nicht nach kommt, handelt ordnungswidrig – Rechtsverstöße können mit einer Geldbuße von bis zu 300.000 Euro geahndet werden.

Die bereits genannte Geldbuße wegen Vorstoßes gegen die Bestellpflicht, beträgt bis zu 50.000 Euro und mehr.

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