
Datenschutzrecht bedeutet nicht nur einen Haken zu setzen – Datenschutz bedeutet Grundrechtsschutz. Dafür setzt sich der Privacy Ring als internationale Fachtagung im gesamten DACHLi-Raum ein. Dabei ist der Privacy Ring thematisch immer auf dem neuesten Stand und wirft einen Blick auf das Datenschutzrecht der aktuellen Zeit. Die Universität Liechtenstein freut sich, Gastgeberin des 15. Privacy Rings am 12. Februar 2026 zu sein.
Ebenfalls in Liechtenstein als Referentin dabei ist Regina Mühlich.
Sie ist Wirtschaftsjuristin und Geschäftsführerin der AdOrga Solutions GmbH, einer auf die Bereiche Datenschutz, Compliance, Informationssicherheit und digitale Regulierung spezialisierten Unternehmensberatung. Seit mehr als zweieinhalb Jahrzehnten begleitet sie nationale und internationale Organisationen beim Aufbau und der Weiterentwicklung wirksamer Datenschutz-, Compliance- und Managementstrukturen.
Beim 15. Privacy Ring in Liechtenstein wird sie einen Vortrag mit dem Titel „Information Overload – Datenschutzbeauftragte im ganz normalen Wahnsinn“ halten. Wahnsinnig interessant wird es definitiv!
Wer Lust auf Information Overload und weitere interessante Themen rund um Datenschutz und KI (natürlich mit Gelegenheit zu Erholung und Networking):
Nachtrag 20. Februar 2026
Datenschutz statt Fasnacht: Rekordbesuch beim 15. Privacy Ring
Zwischen KI-Hype und Büroalltag
Ein Schwerpunkt der Tagung lag auf Künstlicher Intelligenz (KI). Die Referierenden blieben praxisnah und präsentierten konkrete Ansätze. David Dörken etwa zerlegte die komplexe KI-Governance in handhabbare Leitlinien, während Ursula Sury zeigte, wie sich automatisierte Entscheidungen mit Persönlichkeitsrechten vereinbaren lassen. Olga Stepanova und Bernhard Veek beleuchteten die wachsenden Herausforderungen der IT-Sicherheit. Auch regulatorische Fragen kamen nicht zu kurz: Nina Herbot erklärte, wie Datenschutzbehörden in verschiedenen Ländern Veröffentlichungen unterschiedlich auslegen.
Die Tagung blieb dabei bodenständig. Regina Mühlich sprach vielen aus der Seele, als sie den Alltag von Datenschutzbeauftragten schilderte, die unter einem ständigen „Information Overload“ leiden. Juristische Experten wie Katharina Martin und David Vasella vertieften sich in die Fallstricke internationaler Datentransfers und die Herausforderungen der Plattformregulierung. Diese Beiträge zeigten exemplarisch die thematische Breite der Veranstaltung.
Pressemitteilung der Universität Liechtenstein (19.02.2026): https://www.uni.li/de/neuigkeiten/2026/02/datenschutz-statt-fasnacht-rekordbesuch-beim-15.-privacy-ring
Save the Date: 16. Privacy Ring, 17. und 18. September 2027 in Wien.


