Datensicherheit schafft Kundenvertrauen

Es steht das Wichtigste auf dem Spiel: das Vertrauen des Kunden.

(c) Regina MühlichGerade für klein und mittelständische Unternehmen muss Datenschutz und Datensicherheit eine hohe Priorität haben. Es steht das Wichtigste auf dem Spiel: das Vertrauen des Kunden.

Nicht nur große Konzerne machen schmerzhafte Erfahrungen mit Sicherheitslücken und Datenpannen. Der Schutz von Kundendaten im Internet-Zeitalter ist immens wichtig. Geraten die Daten in falsche Hände, schädigen negative Schlagzeilen nachhaltig den Ruf eines Unternehmens. Aber viel schlimmer ist: Das Vertrauen der Kunden geht verloren. Und gerade für KMUs ist das Kundenvertrauen das größte Kapital, beinhaltet aber gleichzeitig ein ständiges Risikopotenzial.

In die Datensicherheit kann man sehr viel Geld investieren. Viel ist aber nicht immer gut. Meine Empfehlung als Expertin für Datenschutz: Datenschutz und Datensicherheit müssen hohe Priorität haben, aber sie müssen nicht teuer sein. Weniger ist oft mehr, und oft sind es Kleinigkeiten, die die Sicherheit erhöhen. Der einfachste Ansatz, um ein große Risiko zu minimieren: die eigenen Mitarbeiter schulen und im Umgang mit dem www anleiten.

Ein paar Tipps für mehr IT-Sicherheit:

  • Mitarbeiter nicht ohne Anleitung surfen lassen.
    Richtlinien unterstützen und erleichtern den Mitarbeitern den sicheren Umgang im www. Vor allem und auch so einfache Hinweise wie der Umgang mit mobilen Geräten in der Öffentlichkeit.
  • Unternehmensinformationen schützen.
    Ein Unternehmen kann rasch durch eine „kleine“ IT-Sicherheitslücke in finanzielle Bedrängnis kommen oder sogar die Existenz bedrohen.
  • Daten für den Notfall sichern.
    Eigentlich sollte regelmäßige und tägliche Datensicherung für jedes Unternehmen eine Selbstverständlichkeit sein. Leider weiß ich aus meiner Erfahrung als externe Datenschutzbeauftragte, dass dem nicht so ist. Ein Datenverlust z. B. durch Löschung kann durch die Zeit für die Wiederherstellung für ein kleines Unternehmen schon massive finanzielle Auswirkungen haben, aber die Daten gar nicht verfügbar zu haben, kann für diese Unternehmen der finanzielle Ruin bedeuten.

Ideal, um nicht nur den gesetzlichen Bestimmungen des Datenschutzgesetzes nachzugekommen und die IT-Sicherheit zu erhöhen, ist ein IT-Notfallplan. Dieser ist einfach zu erstellen – und bei der Gelegenheit kann der Unternehmer seine IT-Prozesse optimieren.

(Autorin: Regina Mühlich, Datenschutzbeauftragte; Kontakt: consulting@adorgasolutions.de)

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