Datenschutz schafft Vertrauen

Cloud Computing, Smart Data und Big Data, Social Media, Smart Home….. die voranschreitende Digitalisierung ist komplex. Das Leben und Arbeiten wird durch die Vernetzung revolutioniert. Industrie 4.0 und Arbeit 4.0 sind Begriffe die schon fast wieder überholt sind. Vor uns liegt 5.0, 6.0 usw. …. die Entwicklung „rennt“.
Daten sind das Gold in der heutigen Zeit. Der Schlüsselfaktor zwischen Digitalisierung und Schutz des Verbrauchers und Kunden (i. S. d. Datenschutzgesetzes der Betroffene) ist der Datenschutz. Er sorgt für Vertrauen.

Selbständige und Freiberufler haben beim Thema Datenschutz eine besondere Verantwortung – es besteht ein Vertrauensverhältnis mit dem Mandanten, Klienten und Patienten. Vor allem für die freiberuflichen Geheimnisträger wie z. B. Heilberufe und Ärzte, ist es besonders wichtig, dass das Berufsgeheimnis gegenüber den Informationspflichten Vorrang hat.

Geheimnisträger unterliegen aufgrund besonderer Arten der personenbezogenen Daten oft erhöhtem Schutzbedarf. Zum Schutz dieser Daten sind besondere Maßnahmen zu ergreifen. Das beginnt bereits und mit den E-Mails.

E-mails sind schnell, unkompliziert und für jeden erreichbar. Beim Versenden von E-Mails sind sogenannte Schutzziele (gilt nicht nur für Geheimnisträger) einzuhalten:

  • Vertraulichkeit: Ziel ist es, das Lesen einer Nachricht für Unbefugte unmöglich bzw. (zu) schwierig zu machen.
  • Authentifizierung: Identitätsbeweis des Nachrichtensenders gegenüber dem Empfänger der Nachricht. Der Empfänger muss sich über den Sender sicher sein (unbefugter Angreifer).
  • Integrität: Das E-Mail darf während der Übermittlung nicht von Unbefugten verändert werden.
  • Verbindlichkeit: Der Sender kann nicht leugnen, dass die Nachricht von ihm gesendet wurde.

Was bedeutet das?
Es sind entsprechende sogenannte technische und organisatorische Maßnahmen zu ergreifen, wie z. B.

– Einsatz von Verschlüsselung
– Sicherstellen, dass die E-Mail-Adresse tatsächlich von der zugeordneten Person genutzt wird

Es gibt hier viele technische und auch unkomplizierte Möglichkeiten. Ein erster Schritt: Sie sollten für Ihren beruflichen E-Mail-Verkehr keine kostenlosen E-Mail-Accounts wie z. B. Gmail, yahoo und dergleichen verwenden.

(Autorin: Manuela Körner, Consultant AdOrga Solutions)

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